Herzlich willkommen bei der Plaisiranstalt!

Aktuell

Sven Kaschte | Wolf! | Plaisiranstalt | © Anna Stöcher

© Anna Stöcher

Wolf!

»Auf so witzige Art wurde die Frage Fake News oder Fakten wohl noch nie verhandelt..«

Kurier

Einer ruft: Wolf!

War da ein Wolf? Oder war es nur eine Lüge?

Aber warum sollte jemand Wolf rufen, wenn da gar kein Wolf ist? Warum sollte er den anderen Angst machen, wenn alles in Ordnung ist? Was hätte er davon?

Und was ist, wenn niemand ihm glaubt, und da ist wirklich ein Wolf?

Auch wenn keiner ihn sieht.

Was ist wahr?

Manchmal sind Wahrheit und Lüge nicht so klar voneinander zu unterscheiden. Gibt es die Wahrheit? Gibt es eine Wahrheit? Oder mehrere? Und wer bestimmt, was wahr ist? Was kann man heutzutage noch glauben? Wem kann man heutzutage noch glauben?

Behauptungen werden zur Wahrheit. Die Wahrheit wird zur Behauptung.

Und wir schauen dumm aus der Wäsche.

Bestimmen wir selbst, was wahr ist und was nicht!

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Vorstellungen

  • Montag, 28. November 2022, 9:30, Stromboli, Hall i. Tirol (Schulvorstellung)
  • Montag, 28. November 2022, 11:30, Stromboli, Hall i. Tirol
Räuber - Foto: Anna Stöcher - Plaisiranstalt

Foto: Anna Stöcher

Räuber

Kaum eine Verbindung zu anderen Menschen ist so intensiv wie jene zu einem Bruder oder einer Schwester. Selbst für Einzelkinder sind Geschwister ein Thema, weil sie diese ganz besondere Beziehung nicht kennen.

Doch von einer innigen Verbindung zum gewalttätigen Konflikt ist es manchmal nur ein kleiner Schritt. Davon wissen Franz und Karl, die beiden Brüder aus Schillers Klassiker „Die Räuber“ ein Lied zu singen. Wen liebt der Vater mehr? Wer ist der „bessere“ Sohn? Kann der Zweitgeborene jemals das erreichen, was seinem älteren Bruder geschenkt wird, nur weil der als erster zur Welt gekommen ist?

Oder finden die meisten Streitigkeiten zwischen Geschwistern auf einer ganz anderen Ebene statt? Er hat immer schon genervt, sie will immer alles besser wissen, warum kann ich nicht auch schon länger ausgehen, wenn die anderen das dürfen? Also suchen wir uns unsere Ersatzfamilien und schließen uns zu unseren ganz eigenen Räuberbanden zusammen.

Auf dem Weg zur eigenen Identität sind (leibliche und gewählte) Geschwister Vorbild und „so will ich auf keinen Fall mal sein“ zugleich.

Familie kann man sich nicht aussuchen. Freunde schon. Oder?

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Vorstellungen

Zeugs - Plaisiranstalt - (c) Guido Mentol

Fotocredit: (c) Guido Mentol

Zeugs

Was im Spielzimmer passiert, wenn das Kind längst schläft.

In der Hand des Kindes fliegt der Plastik-Superheld über Städte hinweg auf der Suche nach der nächsten Heldentat. Im Kopf des Kindes lebt die Puppe in einer bunten Plastik-Welt. Im Spiel wird Spielzeug zum Leben erweckt.

Und wenn das Spiel vorbei ist, liegt das Zeugs nur rum.

Als ob die Spielfiguren kein eigenes Leben hätten. Doch ihre Hoffnungen und Erwartungen entsprechen vielleicht nicht immer denen des Kindes. Was ist, wenn der Superheld lieber Arien singt? Wenn der Teddybär nicht so auf Kuscheln aus ist? Wenn die Spieldosenballerina mehr als nur im Kreis drehen kann? Und wenn Hildegard, die Wünsch-dir-was-Fee, davon träumt, nicht nur die Wünsche der anderen zu erfüllen, sondern auch mal die eigenen?

»ZEUGS« ist ein Stück zum Thema Selbstbestimmung, in dem die Spielfiguren die Chance bekommen, nicht nur das zu tun, was andere sich für sie vorstellen. Und bei dem das Kind erfährt, dass jeder Mensch seinen eigenen Willen hat. Nicht zuletzt das Kind selbst.

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Vorstellungen

 

 

Auszeichnung

Raoul Biltgen wurde für sein Theaterstück ZEUGS, das er für und mit der Plaisiranstalt geschrieben hat, mit dem Preis der Jugendjury der Mülheimer Theatertage 2022 ausgezeichnet.

Profil

Warum es uns gibt

Es war im Jahr 2008, ein paar Menschen haben entdeckt, dass sie ähnliche Vorstellungen davon haben, wie man Theater machen kann. Und dass sich diese Vorstellungen nicht immer unter den vorherrschenden Arbeitsbedingungen in der bestehenden Theaterlandschaft umsetzen ließen. Was lag also näher, als einen eigenen Theaterverein zu gründen und zumindest ansatzweise mehr das zu machen, was man machen will?

Die Plaisiranstalt erblickte das Licht der Welt.

Seither nähert sich die Plaisiranstalt immer wieder aufs Neue mit viel Spaß dem an, was Theater sein kann und soll: Unterhaltung, ja, aber nicht nur. Ernsthafte Auseinandersetzung mit wichtigen, aktuellen Themen, ja, aber nicht nur. Theater für Erwachsene, für Kinder, für beide gleichzeitig. Manchmal Wagnisse, immer qualitativ hochwertig. Die Plaisiranstalt erzählt Geschichten, die aus dem Alltag gegriffen sind, die mit uns allen zu tun haben, die die Menschen berühren, weil es ihre sind.

Die Plaisiranstalt sind Paola Aguilera, Raoul Biltgen, Barbara Schubert und Sven Kaschte.

Die Plaisiranstalts-Produktion für Menschen ab 8 Jahren „Parzival“ war 2018 für die Stella in der Kategorie „herausragende Produktion für Kinder“ nominiert.

Plaisiranstalt Backstage

Wer sich etwas weniger akademisch ein Bild der Plaisiranstalt machen möchte, der werfe doch einfach mal einen Blick hinter die Kulissen: Plaisiranstalt Backstage.

Plaisiranstalt | © Foto: Luis Aguilera

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