Produktion der Plaisiranstalt!

Zeugs - Plaisiranstalt - (c) Guido Mentol

Fotocredit: (c) Guido Mentol

Zeugs

Was im Spielzimmer passiert, wenn das Kind längst schläft.

In der Hand des Kindes fliegt der Plastik-Superheld über Städte hinweg auf der Suche nach der nächsten Heldentat. Im Kopf des Kindes lebt die Puppe in einer bunten Plastik-Welt. Im Spiel wird Spielzeug zum Leben erweckt.

Und wenn das Spiel vorbei ist, liegt das Zeugs nur rum.

Als ob die Spielfiguren kein eigenes Leben hätten. Doch ihre Hoffnungen und Erwartungen entsprechen vielleicht nicht immer denen des Kindes. Was ist, wenn der Superheld lieber Arien singt? Wenn der Teddybär nicht so auf Kuscheln aus ist? Wenn die Spieldosenballerina mehr als nur im Kreis drehen kann? Und wenn Hildegard, die Wünsch-dir-was-Fee, davon träumt, nicht nur die Wünsche der anderen zu erfüllen, sondern auch mal die eigenen?

»ZEUGS« ist ein Stück zum Thema Selbstbestimmung, in dem die Spielfiguren die Chance bekommen, nicht nur das zu tun, was andere sich für sie vorstellen. Und bei dem das Kind erfährt, dass jeder Mensch seinen eigenen Willen hat. Nicht zuletzt das Kind selbst.

Ab 6 und für alle
Dauer: 50 Minuten
Schauspiel

eine Koproduktion mit dem Theaterfestival Steudltenn

Team: Paola Aguilera, Anna Allkämper, Sophie BergerRaoul BiltgenSteffi JörisSven Kaschte, Natalja Kreil, Hannah Linhard, Guido Mentol, Nora Pierer, Barbara Schubert, Patrick Weber, Stefan Wunder

Aufführungsrechte: Thomas Sessler Verlag Wien

Vorstellungen

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Fotos

Zeugs - Plaisiranstalt - Foto: Barbara Pálffy

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Zeugs - Plaisiranstalt - Foto: Barbara Pálffy

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Presse

DSCHUNGEL WIEN: „ZEUGS“ / „ÜBER PIRATINNEN“

von Ditta Rudle, 27.5.21, tanzschrift.at

… Man erkennt bereits, in diesem perfekt gebauten, amüsanten, rasanten Stück, werden auf vergnügliche Weise viele Themen behandelt, die Kinder, ohne dass sie es wirklich formulieren können, beschäftigen. Das Team Paola Aguilera, Regie, und Raoul Biltgen, Text, hat klug und liebevoll gearbeitet und auf eine krampfhafte Mischung von Text, Tanz und vielen anderen Künste verzichtet. Natürlich sind Sven Kaschte als besonderer Bär, Patrick Weber als Phil, der sich als blonde Philomena wohler fühlt, und Sophie Berger als mit mehreren Zauberstäben ausgestatte Hildegard dauernd in  Bewegung, hüpfen aus ihren Schachteln, kugeln auf dem Boden, schleichen durch die Nacht und rennen im Kreis, doch getanzt wird nur von der Tänzerin im Ensemble, the one and only Steffi Jöris.
Der Text ist mit allerlei Wortspielen gewürzt und liefert auch für Erwachsene einiges an Komik, die Kinder erfreuen sich am Bühnengeschehen, den bekannt erscheinenden Figuren und natürlich auch am Bärenhintern, wo zu lesen ist, was Bobby, der Besondere, wirklich ist. Die Bühne, minimalistisch mit weißen Schachteln in unterschiedlichen Größen bestückt, und die bunten Kostüme lassen viel Freiraum für die Fantasie der jungen Zuschauerrinnen. Dementsprechend gespannt folgten sie bei der Premiere dem Spiel …


Wenn (Spiel-)„Zeugs“ aus vorgegebenen Rollen ausbrechen will

KiJuKu

… Wir wollen selber bestimmen, ob wir singen, tanzen, zaubern oder kuscheln wollen – oder eben nicht. Und nicht als Anklage an spielende Kinder, denen das „Zeugs“ gehört, sondern als animierendes Beispiel: Selber überlegen und spüren – ist es das, was ich wirklich selber will!

Ein obendrein amüsantes Stück (Sonderlob für die teils schräge Ausstattung: Nora Pierer, Anna Allkämper), das den vielen Kindern im Publikum sichtlich und hörbar Spaß gemacht hat …

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